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16.11.2020
OSTENIL® Newsletter 2

Hintergrund:

Bei Personen mit degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrose) liegt häufig eine Adipositas oder Übergewicht vor. In diesem Fall sollten die betroffenen Patienten eine Gewichtsreduktion zur Entlastung der Gelenke anstreben. Ein normales Körpergewicht und gelenkschonende Bewegung sind die wirksamsten Maßnahmen zur Prävention und Therapie von Arthrosen des tragenden Skeletts. Sehr häufig wird die Arthrose von entzündlichen Prozessen begleitet. Eine
entzündungshemmende Ernährung kann dann eine deutliche Linderung der Beschwerden herbeiführen.

Was ist Arthrose?
Arthrose ist die typische Abnutzungs- und Verschleißerscheinung der Gelenke und eine natürliche Folge unseres Alterungsprozesses, aber
auch bei jüngeren Personen kann eine Arthrose auftreten. Zerstörtes Knorpelgewebe kann vom Körper nicht mehr ersetzt werden.

Wie sieht eine entzündungshemmende Ernährung aus?

Arachidonsäure Aufnahme senken:
Im Zuge von Entzündungsprozessen entstehen aus der Fettsäure Arachidonsäure verschiedene entzündungsfördernde Botenstoffe. Arachidonsäure
wird entweder mit der Nahrung direkt aufgenommen oder im Körper aus Linolsäure gebildet. Die Hauptlieferanten für Arachidonsäure sind tierische
Fette vor allem aus fettigem Fleisch, Geflügel sowie hieraus gewonnenes Bratenfett wie Schweine- oder Gänseschmalz.

Omega-3-Fettsäure Aufnahme erhöhen:
Omega-3-Fettsäuren fördern die Bildung entzündungshemmender Stoffe. Die Ernährungsempfehlungen bei entzündlichen Prozessen beruhen daher auf dem Grundgedanken arachidon- und linolsäurereiche Lebensmittel zu reduzieren und Omega-3-Fettsäure-reiche Lebensmittel als Fettlieferanten zu bevorzugen.
Besonders Wildfleisch und Fleisch von Weidetieren enthält aufgrund der natürlichen Fütterung höhere Gehalte an Omega-3-Fettsäuren. Fleischmahlzeiten können vorzugsweise durch Fischmahlzeiten ersetzt werden.

Wie sieht eine entzündungshemmende Ernährung aus?

Tipps zur Lebensmittelauswahl: 1