Für viele Menschen ist der Frühling die schönste Zeit des Jahres: Die Natur erwacht, die Tage werden länger und die ersten warmen Sonnenstrahlen laden nach draußen ein. Für Allergikerinnen und Allergiker bedeutet diese Zeit jedoch oft etwas ganz anderes: juckende, gerötete und tränende Augen. Schon wenige Pollen in der Luft können ausreichen, damit die Augen stark reagieren. Was eigentlich harmlos ist, löst im Körper eine übermäßige Reaktion des Immunsystems aus.

Wenn die Augen Alarm schlagen
Bei einer Pollenallergie reagiert besonders häufig die Bindehaut des Auges. Die Folge sind typische Beschwerden wie:
- Starker Juckreiz
- Gerötete Augen
- Tränende Augen
- Geschwollene Augenlider
- Brennendes oder gereiztes Gefühl
Viele Betroffene berichten, dass sie sich kaum zurückhalten können, die Augen ständig zu reiben. Leider verstärkt genau das oft die Beschwerden noch zusätzlich. Gerade an Tagen mit hoher Pollenbelastung können die Symptome den Alltag deutlich beeinträchtigen – beim Arbeiten, Lesen, Autofahren oder beim Aufenthalt im Freien.

Warum Pollen solche Beschwerden auslösen
Gelangen Pollen auf die Augenoberfläche, setzt der Körper bei Allergikern den Botenstoff Histamin frei. Dieser ist verantwortlich für:
- Juckreiz
- Rötung
- vermehrten Tränenfluss
- Schwellungen der Bindehaut
Die Augen reagieren besonders empfindlich, weil sie direkt mit der Umwelt in Kontakt stehen und ständig mit Pollen in Berührung kommen können.

Gezielte Hilfe für allergische Augen
Ein zentraler Baustein in der Behandlung von Augenallergien sind antiallergische Augentropfen. Antiallergische Augentropfen lindern allergische Symptome an den Augen, indem sie die Ausschüttung von Histamin reduzieren oder die Wirkung von Histamin blockieren. Dies führt zu einer Linderung von Symptomen wie Juckreiz, Tränen und Rötung. Produkte mit dem Wirkstoff Ketotifen (z.B. Ketazed®) wirken sogar 3-fach, um Allergiesymptome zu bekämpfen:1
1. Antihistaminische Wirkung
Ketotifen blockiert Histaminrezeptoren. Dadurch werden Juckreiz, Rötung und Tränenfluss reduziert.
2. Mastzellstabilisierung
Der Wirkstoff stabilisiert sogenannte Mastzellen, die bei einer Allergie entzündungsfördernde Stoffe freisetzen. Dadurch wird die allergische Reaktion bereits an ihrer Quelle abgeschwächt.
3. Hemmung weiterer Entzündungsreaktionen
Ketotifen kann zusätzlich die Freisetzung weiterer entzündlicher Botenstoffe hemmen und damit die allergische Entzündung insgesamt reduzieren.
